Das spanische Dorf. Kaum ein Betrieb oder ein Unternehmen kommt heutzutage nur mehr mit der Sprache aus, in der er oder es angesiedelt ist. Je nach geografischer Lage sowie Ausrichtung müssen die MitarbeiterInnen zwei, drei, vielleicht sogar vier Sprachen beherrschen. Für die Unternehmen stellt dies eine große Herausforderung dar. Sowohl für die interne Kommunikation als auch die Präsentation nach außen.
Worte, die Musik machen
So werden MitarbeiterInnen nicht nur herausgefordert, das Fachvokabular zu kennen, sondern dieses auch auf kommunikative, ansprechende Weise anzuwenden. Der Ton macht die Musik. Oft kann ein Wort darüber entscheiden, ob die Geschäftsbeziehung Zukunft hat oder nicht. Kann das Personal auch noch mit sprachlicher Leichtigkeit sich auf internationalem Parkett bewegen, ist es ein kleiner Schritt für den Einzelnen, ein großer Schritt für das ganze Unternehmen.
Investition, die sich rechnet
Aus diesem Grund ist es für ein Unternehmen essenziell zu wissen, in welche Richtung es sich entwickeln, in welchem Sprachraum es Kontakte knüpfen und wie es daher in seine MitarbeiterInnen investieren möchte.
Ob leichtfüßige Konversation freitags während der Kaffeepause in der Landessprache geübt wird, um den Expats mehr Zusammenhalt zu geben; ob die Verhandlungsgespräche mit dem neuen Geschäftspartner aus Costa Rica simuliert werden oder eine Mitarbeiterin gezielt auf die Produktpräsentation in Brest vorbereitet wird; ob die Stilsicherheit in der Geschäftskorrespondenz erlernt werden soll. Jedes Etappenziel ist legitim.
Wichtig ist es, immer die MitarbeiterInnen in den großen Plan hineinzunehmen, damit diese keine Zwangsbeglückung erleben. Auch die Dauer und Intensität sollte im Gespräch mit den MitarbeiterInnen festgelegt werden. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Sprachtrainings, die außerhalb der Arbeitszeiten (eventuell in kurzer Zeit) „abgearbeitet“ werden müssen, sich nicht lohnen. Auch kurzzeitige Crash-Kurse, in denen unterschiedliche Zielgruppen zusammengewürfelt werden, rufen Frustration hervor.
Firmeninterne sowie bedarfsorientierte Sprachtrainings steigern hingegen in hohem Maße die Motivation und die sprachliche Selbstsicherheit der Angestellten. Es gibt nun mal nichts Schöneres, als ein Personal, das nach einer Weiterbildung mit einem Lächeln an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.
Ergebnisse, die sich sehen lassen
Und dieses Lächeln kann bis in die oberste Etage gelangen. Auf Unternehmen bzw. Betriebe zugeschnittene Sprachtrainings räumen nicht nur sprachliche Barrieren aus dem Weg, sie ebnen den Weg. Sie haben einen positiven Effekt auf die Motivation und Produktivität der Angestellten sowie auf die Beziehungen zu KundInnen und GeschäftspartnerInnen. So wird die Investion mit unternehmerischem Erfolg belohnt.
Tanzen Sie schon auf internationalem Parkett?
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